Kirchen im Lehel
- Die St.-Anna- Klosterkirche:
o 1727 wurde der Grundstein für die Kirche gelegt.
o Der Architekt war Johann Michael Fischer, die Brüder Asam und Johann Baptist Straub schmückten sie aus.
o 1737 wurde sie eingeweiht und in das Kloster zogen Hironymitaner Mönche ein. Es war die erste Rokoko-Kirche Bayerns.
o 1807 zogen Soldaten in das Kloster ein.
o Nach 20 Jahre ohne Mönche im Kloster, kamen die Franziskaner, die auch heute noch dort leben.
o 1845 wurde die Kirche renoviert und bekam eine neuromanische Fassade.
o Nach dem Krieg wurde sie 1964 in ihrer ursprünglichen Form wieder aufgebaut.
- Die Pfarrkirche St.-Anna:
o Da die Einwohnerzahl stieg, wurde eine neue Kirche benötigt.
o 1887 wurde dafür der Grundstein gelegt. Es entstand ein von Gabriel von Seidl entworfener neuromanischer Bau.
o Am 22. Oktober 1892 wurde sie eingeweiht.
o Im Krieg wurde sie nicht schwerwiegend beschädigt.
- Die St.-Lukas- Kirche:
o Mit Kurfürst Max Emanuel und seiner Frau kamen immer mehr Christen evangelischen Glaubens in das Lehel.
o 1893 wurde deshalb Albert Schmidt für den Bau einer evangelischen Kirche beauftragt.
o 1896 wurde der an der Gotik und der Romanik orientierte Bau eingeweiht.
- Die Synagoge „Ohel Jakob“:
o 1882 wurde in der Herzog- Rudolf-Straße(heute zur Altstadt gehörend) die Synagoge „Ohel Jakob“, Zelt Gottes, eröffnet.
o In der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurde sie vollständig zerstört.
Das Lehel

