Familiensaga im Lehel
Familie Wild
Im Jahr 1912
zog der Sägewerksbesitzer Josef Wild mit seiner Frau Kreszenz
und ihren 11 Kindern von der Weiglmühle im Mangfalltal nach München ins Lehel in die Liebigstrasse 10c.
Mit dem Verkauf der Mühle konnte sich die Familie das Haus in der Liebigstrasse erwerben. Dort bezogen sie den 1. Stock, 5 Zimmer, 13 Personen.
Die Zeiten damals standen auf Sturm, der 1. Weltkrieg war im Kommen und die Belastung für Kinder und Kost hoch. Durch die Inflation war das Geld immer weniger wert und die Mieten konnten der laufenden Geldentwertung nicht angeglichen werden. Es wollten neue Wege gefunden werden, um die Lasten des Hauses und des Einkommens zu erhalten.
Im Jahr 1923, genannt zwar die goldenen Zwanziger, war im Bürgertum die Not groß und die Arbeit rar.
So wanderten 2 Söhne, Joseph und Rudi, in die Vereinigten Staaten aus, um die Familie in München mit Dollars zu unterstützen und das Haus zu erhalten.
Mit ihren laufenden Geldzahlungen von Amerika nach Deutschland konnten die Auswanderer die Familie ernähren und für einen angmessenen Wohlstand sorgen.
Mit dieser Hilfe und Unterstützung konnte dieses Haus erhalten bleiben und ist bis heute in Familienbesitz.
In der Wohnung von damals leben heute 3 Personen mit Büro...wie die Zeiten sich wandeln.
Das Lehel

