Geschichte

     Einführung 

 

  • Wortbedeutung:
    1. Damals viele kleine Lehen:  Lehen ® Lehel

    2. Lohe, lichter Auenwald, der sich im Lehel                             

        befunden  hat: Lohe®  Löhel® Lehel

  • Es bildet mit der Altstadt den Stadtbezirk 1 Altstadt- Lehel.
  • Einwohnerzahl(Stadtbezirk 1 Altstadt- Lehel): Ca. 18.500, davon ca. 23 % Ausländer
  • Grenzen bilden die Isar im Osten, die Tivolistraße und der Englische Garten im Norden, die Zweibrückenstraße im Süden und der Altstadtring im Westen.
  • Das Lehel wird in Nördliches-, Mittleres- und Südliches- Lehel eingeteilt.

Geschichte des Lehel 

  • Die Leheler waren gute Arbeitskräfte und machten sich so bei den Bewohnern der Stadt bekannt.
  • 1724 wurde es in den Münchner Burgfrieden eingeweiht. Erst 1791 fiel die Stadtmauer.
  • Die Isar hatte für die Leheler gute und schlechte Seiten. Das gute Trinkwasser gehörte zu den Guten, die Überschwemmungen zu den Schlechten.
  • 1902 wurde das Lehel vollständig kanalisiert.
  • Im Lehel stand das Holz im Mittelpunkt, da es sowohl als Brenn-, als auch als Baumaterial diente. Es gelang durch Triften oder durch Flößereien vom Gebirge über das Lehel in die Stadt.
  • In Kriegen wurde es, da es nicht von den Stadtmauern geschützt wurde, stark in Mitleidenschaft gezogen.
  • Seit Oktober 1988 halten die U4 und die U5 im Lehel.

 

 Die Maximilianstraße

 

  • Bau und Geschichte:

o        Ihr Name geht auf Maximilan II zurück. Dieser beauftragte Friedrich Bürklein eine Prachtstraße zu entwerfen.

o        Der Bau der Straße ging von 1853 bis 1856.

  • Das Völkerkundemuseum:

o        Max II wollte ein Museum errichten, 1867, 3 Jahre nach dessen Tod, eröffnete das Nationalmuseum.

o        Da das Gebäude zu klein wurde, zog es in die Prinzregentenstraße um und das Völkerkundemuseum zog ein.

  • Die Regierung von Oberbayern:

o        Am 21. Juni 1864 zog die Regierung vom Marienplatz zu repräsentativen Zwecken in die Maximilianstraße um.

 

 Die Prinzregentenstraße

 

  • Bau und Geschichte:

o        König Ludwig II plante eine Prachtstraße von der Residenz bis zur Isar, scheiterte aber zunächst an der Stadt.

o        Nach seinem Tod baute man sie dann doch und Prinzregent Luitpold gab ihr aus Werbezwecken seinen Namen.

  • Die Schack- Galerie:

o        Der Schriftsteller und Sammler Graf Adolf von Schack förderte Künstler des 19. Jahrhunderts.

o        Nach seinem Tod vermachte er seine Sammlung Kaiser Wilhelm II, der sie in einem Teil des Preußischen Gesandtenpalais in der Prinzregentenstraße unterbrachte.

  • Das Nationalmuseum:

o        Wegen des Platzmangels des damaligen Nationalmuseums in der Maximilianstraße wurde 1893 Gabriel von Seidl für den Bau des neuen Nationalmuseums in der Prinzregentenstraße beauftragt.1900 wurde dieser Bau fertig gestellt.

 

Baustile im Lehel

  •  Rokoko: z.B. Klosterkirche St.- Anna
  • Maximilianstil: z.B. Völkerkundemuseum ,Regierung Oberbayern
  • Historismus:
    • Neuromanik:  z.B. St.- Anna- Pfarrkirche, Synagoge                                                                        
    • Neugotik: z.B. St.- Lukaskirche
    • Neoklassizismus: z.B. Wilhelmsgymnasium, Preußisches Gesandtenpalais                                        
  • Zeit des 3. Reiches: z.B. Haus der Kunst, Luftgaukommando         
  • Moderne: z.B. Versicherungskammer, Gerlingkonzern

 

 

Quellen: